4. SSW – Der alles entscheidende Moment

4. SSW - jetzt entscheidet sich alles



Am Ende der 2. Schwangerschaftswoche findet, wie bereits festgehalten, die Befruchtung der Eizelle statt. Ab diesem Moment dauert es im Durchschnitt etwa sieben Tage bis die Eizelle es sich in der Gebärmutter gemütlich macht. Sollte der Start in die Schwangerschaft gelingen, wird sie hier auch bis fast zum Schluss bleiben, doch dazu muss sich erst einmal entscheiden, ob die Phase der vierten Schwangerschaftswoche glückt. Schwangerschaftswoche 4 ist also die alles entscheidende Woche, von der der weitere Verlauf oder eben der Abbruch der Noch-nicht-Schwangerschaft abhängig ist. Doch warum ist das so?
Schwangerschaftszyklus
Macht sich der Embryo auf den Weg Richtung Gebärmutter, ist er quasi ungeschützt und sehr anfällig für äußere Verletzungen. Das heißt aber nicht, dass die werdende Mama sich ab Schwangerschaftswoche 2 am besten hinlegt und für die nächsten 7-14 Tage nicht mehr aufsteht, um das kleine Wesen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Der Körper ist nämlich für gewöhnlich dazu in der Lage, Verletzungen, wie sie der Embryo erleiden könnte, auszugleichen. Schafft der Embryo die Nidation – so bezeichnet man die Einnistung in die Gebärmutter – jedoch nicht, wird aus der bis dahin entstandenen Keimblase kein Baby heranwachsen, sondern alles mit der nächsten Periode auf natürlichem Wege ausgeschwemmt – Frau bekommt davon im Übrigen gar nichts mit.

Bleibt der Embryo frei von äußeren Schädigungen und nimmt seinen Weg Richtung Uterus, lässt er kurz bevor er diesen erreicht die Hülle, die ihn bisher versorgt und bestmöglich geschützt hat, zurück und dringt in die Uterusschleimhaut ein. Hier bilden sich nun Plazenta und Dottersack aus, der dem Embryo in den kommenden Wochen und Monaten mit Nährstoffen versorgen wird. Die bereits genannten Embryoblasten und Trophoblasten fusionieren zu einer Fruchthöhle.

Übrigens ist es einigen Frauen bereits ab Schwangerschaftswoche 4 möglich, erste Anzeichen einer nun bestehenden Schwangerschaft zu fühlen, auch ganz ohne Schwangerschaftstest, denn mit dem Eindringen des Embryos in die Uterusschleimhaut können die Brüste der Frau beginnen, unangenehm zu spannen und kleinere Schmierblutungen können eintreten. Das sind normale Anzeichen einer beginnenden Schwangerschaft und nichts Besorgniserregendes.

 

 

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